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Rechte und Pflichten

Es gibt heute nicht mehr betrunkene Jugendliche als früher. Wir erleben (einmal mehr) eine mediale Betroffenheitskampagne. Wie erklärt man den Jugendlichen, dass einerseits das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre gesenkt werden soll, aber gleichzeitig der Konsum legaler Drogen (woran der Staat kräftig mitverdient) weiter eingeschränkt wird? Was nützen mehr staatspolitische Rechte, wenn die täglichen Freiheiten immer mehr eingeschränkt werden? Wie können wir unsere Kinder zu verantwortungsvollen Erwachsenen erziehen, wenn wir ihnen nicht mal zutrauen, für sich selber Verantwortung zu tragen? Wie können wir unseren Jugendlichen zutrauen, sich bei Wahlen und Abstimmungen eine eigene Meinung zu bilden, aber gleichzeitig ihnen den Umgang mit Drogen nicht zuzutrauen? Jedes Vergnügen wird zur Sucht, sobald es ein gewisses Mass überschreitet. Wir werden mit solchen Massnahmen immer hypokritischer und unglaubwürdiger - und tun unseren Kindern einen Bärendienst.

Comments

CAK said…
Guter Punkt, Senkung des Stimmrechtsalters vs. Erhöhung von Alterslimiten für zig Sachen. Werde das in mein Argumentarium aufnehmen.

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