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Luftschiffe anstelle von Helikoptern

Anstelle der Helikopter (teuer, laut, kompliziert und zu wenige) bei Hochwasser, könnten doch eine neue Generation von Luftschiffen verwendet werden: Dieser Artikel beschreibt ein neues Projekt von DARPA (ja, dieselbe Agentur, die uns das Internet beschert hat). Wenn wir schon beim Thema sind: Lasst uns die Schweizer Armee in eine professionelle Katastrophen-Hilfs-Truppe umwandeln. Ein paar bewaffnete Einheiten könnten noch zum Schutz verwendet werden. Moderne Gefahren für die Schweiz gehen nicht von Kriegen (grosse, bewaffnete Konflikte) sondern von Terror (der schwierig zu verhindern ist) und Naturkatastrophen aus. Lasst uns die 4 Mrd. dort investieren, wo sie sich am meisten lohnen.

Unternehmer an die Front

Heute sah ich auf dem Fax das Pamphlet einer "Unternehmer-Vereinigung gegen den EWR/EU-Beitritt" aus Dällikon. Abgesehen vom abenteuerlichen Layout (sieben verschiedene Schriftarten) scheint das Schriftstück wohl einer etwas einseitigen Ansicht der Welt geboren worden zu sein: "Die Schlagwörter 'Marktöffnung' und 'Zugang zu neuen Märkten' sind irreführend, denn sie haben mit dem freien Personenverkehr überhaupt nichts zu tun. Die Märkte sind bereits seit 1. Mai 2004 durch Handelsverträge mit der EU geöffnet." Nun ja, zum einen ist auch der Arbeitsmarkt ein Markt - und zum anderen ist diese Öffnung der Märkte Bestandteil der Bilateralen I - welche durch die Ausweitung des Personenfreizügigkeitsabkommens gesichert würden. "NEIN zum 'Schnüffler'-Staat" Auch ich bin kein Freund der Ausweitung der Kontroll-Tätigkeit. Aber wenn das der Preis für die Öffnung unserer Märkte ist - bezahlen wir lieber jetzt (vielleicht finden die Kontrolleure...

Meine erste Interaktion mit der Gemeinde Aesch

Heute wollte ich auf der Aescher Homepage folgendes absenden: Guten Tag; heute morgen ist mir einmal mehr aufgefallen, dass die Verzweigung Arlesheimerstrasse/Dornacherstrasse durch die Hecke (Richtung Im Gwidem) teilweise verdeckt wird. Da Fahrzeuge auf der Dornacherstrasse eher scheller als mit 50km/h daherkommen, ist die Ausfahr aus der Arlesheimerstrasse gefährlich. Lässt sich diese Hecke nicht etwas zurückschneiden, bzw. sind Grundstückbesitzer nicht dazu verpflichtet? Weiterhin ragt dieselbe Hecke weiter oben an der Arlesheimerstrasse ziemlich weit auf das Trottoir, sodass dieses nicht mehr richtig benutzt werden kann. Auch das Formular habe ich brav ausgefüllt (obwohl es meiner Meinung nach viel zu viele Informationen wollte) und dann mutig "Senden" gedrückt... die Folge? Eine Fehlermeldung: HTTP 405 - Resource not allowed - Internet Information Services. Mag das daran liegen, dass bei Öffentlichen Ausschreibungen stets der günstigste Anbi...

Zeit für eine neue Partei in der Schweiz

Es ist Zeit für eine neue Partei in der Schweiz. Die bestehenden sind dermassen verfilzt, träge und ihrer eigenen Klientel verpflichtet, dass sie auf absehbare Zeit nichts ändern wollen und können. Politiker vergessen sofort nach den Wahlen, dass sie dem Volk verpflichtet sind - und nicht ihren Pfründen. Diejenige, die gewählt werden, halten es nicht für nötig an den Abstimmungen im Parlament teilzunehmen. Aus dem obigen Weltwoche-Artikel: Da kaum eine Partei sich aus eigenem Antrieb verkleinert, öffnet sich politischen Pionieren eine Marktlücke: Eine neue Partei, die jede Staatslösung kritisch prüft, hätte nicht nur eine Sogwirkung auf die Blochers und die Ineichens, auf solide Unternehmer wie Hansruedi Wandfluh, Johann Schneider-Ammann (FDP, BE) oder Peter Spuhler (SVP, TG) und auf die Anwälte einer freien Wirtschaft wie Marianne Kleiner (FDP, AR), Hans Kaufmann (SVP, ZH) oder Carlo Schmid (CVP, AI). Sie wäre...

Abwesende Nationalräte: Nie mehr wählen!

Ich bin wirklich schockiert: Anscheinend halten es einzelne Parlamentarier für unnötig, ihren Job zu machen. Ganze 37 (von 200) Nationalräten finden es zu anstrengend zu mehr als 70% im Bundeshaus zu sitzen und ihre Arbeit zu tun (46. Legislatur). Absolut führend sind unsere Lega Nationalräte aus dem Tessin [1]: Bloss bei 13% (bzw. 20%) der Abstimmungen haben sie sich bequemt, eine eigene Meinung kundzutun. Das ist ein Schande für die Schweiz. Bitte wählt diese Individuen nie wieder in ein öffentliches Amt. Hoffentlich bekommen die nicht auch noch Steuergelder für diese Dienstverweigerung. [1] Womit sie unserer Sonnenstube einen Bärendienst erweisen, ist doch deren Image etwas angekratzt: Die Sonnenstube, die Grotti in den Dörfern und Tälern mit Boccia und Boccalino col canto del cucù: Solches steht allenfalls noch auf der Tageskarte der Ausflugstouristen. Ticino Turismo kämpft gegen die Verklärung eines l...

Kriegsfilter für 9.95 US$

Es gibt drei Dinge, die ein Schweizer Soldat nie verlieren darf: - Taschenmunition - Kriegsfilter - Persönliche Waffe Nun erstaunt es den gemeinen Soldaten, das auf der Website von Sieglers "Swiss Army gas mask filter. Extra filter for Swiss gas mask system, item #151114." für 9.95 US$ angeboten werden - aus welchen Restbeständen die wohl stammen? Die gute Nachricht für Krawallmacher zum 1. Mai lautet, dass Sie trotz Tränengas mit den bewährten Schweizer Masken an die Nachdemo gehen können und dennoch den Kriegsfilter ungebraucht zurückgeben können.

Italienische Euro-Politik

Ein Minister in Rom bringt Rückkehr zur Lira ins Spiel ; interessanterweise hat Italien ohne vorherige Konsultation der eigenen Bevölkerung die EU-Verfassung ratifiziert. Und sogar noch als eines der ersten Länder . Ist das die italienische Art und Weise, wie ein Minister Verantwortung für die eigene Regierungsareit übernimmt? Zumal es etwas augenscheinlich erscheint, dass Italien für seinen Verstoss gegen den Stabilitätspakt (ja, dieselbe Regierung) eigentlich von Brüssel abgemahnt werden müsste.

NZZ: Triumph für junge Schweizer Berufsleute

Das sind doch wiedermal gute Nachrichten! Offensichtlich ist das duale Ausbildungsprinzip der Schweiz doch nicht so schlecht, wie uns manche Politiker glauben machen wollen. Jedenfalls macht es mich stolz und zuversichtlich, dass die Schweiz als kleines Land derartig hervorragende Berufsleute hervorbringen kann. Herzliche Gratulation an die Teilnehmer und die Meister in den Firmen, die sie ausgebildet haben. NZZ: Triumph für junge Schweizer BerufsleuteSchweiz

Frankreich und die EU-Verfassung

Frankreich lehnt die EU-Verfassung ab ; nach einem Interview mit einem Poltiologen heute morgen in Radio DRS befürchtet dieser, dass ein Zusammenhang mit der Schengen/Dublin Abstimmung vom nächsten Wochenende in der Schweiz gemacht wird - wo doch gar keiner bestände. Damit bin ich nicht einverstanden. Zum einen zeigt dieses Votum, dass man selbst als Gründer der EU dieser nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. So ist diese Abstimmung an und für sich (ohne Resultat) bereits Beweis, dass man mit der EU sich nicht "Fremde Richter" ins Haus holt. Dies gilt allerdings für all jene Länder, in denen die Parlamente eigenmächtig den Verfassungsvertrag razifiziert haben - ohne das eigene Volk zu befragen. Sind die "Fremden Richter" also nicht alle schon im eigenen Haus? Zum anderen wird diese Abstimmung zeigen, dass es nicht die eine EU mit allen Nachteilen gibt, sondern diese ein Konglomerat von verschiedensten Apsekten ist. Nicht alle sind gut, ab...

Die Schweizer Parteien - I

Hier meine Analyse: SVP - Opfer ihres Erfolges der letzten Jahre. Kann sich nicht zwischen liberalen und konservativen Weg entscheiden. Offensichtlich wird der Widerspruch in der Agrarpolitik. SP - Opfer des Erfolges der SVP. Je mehr Erfolg die SVP zu haben scheint, desto linker wird die SP. Dazu kommt, dass mir zuviele vom Staat bezahlte in dieser Partei sind; kommt mir vor als ob nur zu den eigenen Pfründen geschaut wird. Die Rhetorik der SP ist dermassen scheinheilig, dass ich bei einigen Exponenten Brechreiz bekomme. Sozialabbau und Neo-Liberalismus als Schimpfworte zu prägen zeugt nicht von einer Diskussionskultur, wie ich sie erwarte. FDP - Die ehemals staatstragende Partei tut mir leid; rechts wird sie von der SVP überholt und links ist das Feld schon besetzt. In der Mitte gibt es keinen Platz. Schade, denn mit dieser Partei könnte ich mich noch am ehesten identifizieren - allerdings ohne den Ballast nach über hundert Jahren Verfilzung. CVP - Nun ja, die ...

Schweizer Politik

Schon länger möchte ich aktiv Politik machen. Zum einen, weil ich mich persönlich sehr für die gesellschaftliche Entwicklung, deren Probleme und Lösungen interessiere - aber auch, weil ich das Gefühl habe, das in vielen Gremien - sei es Gemeinde, Kanton oder Bund - keine wirklichen Veränderungen angestossen (oder zumindest moderiert) werden. Stattdessen scheinen sich gewählte Politiker immer mehr zu Verwaltern des Status Quo und Knechten ihrer Klientel zu entwickeln. Auf der anderen Seite werden die meisten Änderungen - so sie denn auch durchgeführt werden - vorallem von Sachzwängen getrieben. Kurz: Mir fehlen Politiker mit einer langfristigen Vision and Prinzipien, die sie nicht gleich bei der ersten Gelegenheit über Bord werfen. Auf der Suche nach einer Partei wurde mir dann klar, dass keine der bestehenden auch nur annähernd ein Programm vertritt, dem ich beipflichten könnte.